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Ladestation verschiedener Hersteller zentral verwalten – geht das?

Unterschiedliche Liegenschaften, unterschiedliche Ladestationen. Und für jeden Hersteller ein eigenes Backend? Das muss nicht sein. Mit offenen Standards wie OCPP können kompatible Ladestationen verschiedener Hersteller über eine zentrale Plattform verwaltet und abgerechnet werden. Wir zeigen, welche Vorteile eine herstellerunabhängige Plattform für Immobilienverwaltungen bietet und worauf bei der Auswahl neuer Ladestationen zu achten ist.

02 September 2026

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Natalia Kandula

Ladestation verschiedener Hersteller zentral verwalten – geht das?

Unterschiedliche Ladestationen, unterschiedliche Backends?

Ein Szenario, das viele Immobilienverwaltungen kennen: Mehrere Liegenschaften verfügen bereits über eine eigene Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. In Wohnliegenschaft A sind Ladestationen von Hersteller X installiert, während Wohnliegenschaft B Ladepunkte von Hersteller Y nutzt. Mit der Übernahme einer weiteren Liegenschaft kommt möglicherweise noch ein dritter Hersteller hinzu.

Heisst das automatisch, dass jede Ladeinfrastruktur über eine eigene Plattform verwaltet werden muss?

Unterschiedliche Portale und Logins, separate Nutzerverwaltungen, verschiedene Abrechnungsprozesse und ein dezentrales Monitoring können den administrativen Aufwand schnell erhöhen. Besonders bei einem wachsenden Immobilienportfolio wird es dadurch zunehmend komplex, den Überblick über sämtliche Ladestationen und Standorte zu behalten.

Eine herstellerunabhängige Plattform kann genau hier ansetzen: Statt die Verwaltung an einen bestimmten Ladestationshersteller zu binden, können kompatible Ladestationen verschiedener Marken über ein zentrales Backend zusammengeführt werden.

OCPP als gemeinsame Sprache der Ladeinfrastruktur

Eine wichtige technische Grundlage dafür ist OCPP (Open Charge Point Protocol). Der offene Kommunikationsstandard ermöglicht den Datenaustausch zwischen Ladestation und Backend.

Vereinfacht lässt sich OCPP mit einer gemeinsamen Sprache vergleichen: Menschen besitzen zwar grundsätzlich die Fähigkeit, miteinander zu kommunizieren – sprechen sie jedoch unterschiedliche Sprachen, verstehen sie sich nicht automatisch.

Ähnlich verhält es sich bei einer Ladeinfrastruktur. Ladestationen unterschiedlicher Hersteller verfügen über unterschiedliche Hard- und Software. Unterstützen Ladestation und Backend jedoch einen kompatiblen OCPP-Standard, können relevante Informationen und Befehle zwischen beiden Systemen ausgetauscht werden.

OCPP schafft damit eine wichtige Grundlage, um Hardware und Backend voneinander zu entkoppeln.

OCPP - Open charge point protocol

Das ist insbesondere bei der Anschaffung neuer Ladestationen relevant. Wer bereits bei der Planung auf offene Standards und die Backend-Kompatibilität achtet, erhält langfristig mehr Flexibilität bei Erweiterungen oder einem späteren Betreiberwechsel.

Welche Vorteile bietet eine zentrale Verwaltung?

Je mehr Liegenschaften und Ladepunkte eine Immobilienverwaltung betreut, desto wichtiger wird eine zentrale Übersicht.

Statt verschiedene Portale für einzelne Hersteller zu verwenden, können kompatible Ladestationen über eine zentrale Plattform zusammengeführt werden. Dadurch lassen sich die unterschiedlichen Ebenen einer Ladeinfrastruktur übersichtlich miteinander verbinden:

Standorte → Ladestationen → Nutzer → Ladevorgänge → Energieverbrauch → Monitoring → Abrechnung

Von der einzelnen Ladestation bis zur Abrechnung werden relevante Informationen zentral gebündelt. Betreiber erhalten dadurch eine einheitliche Übersicht über Standorte, Nutzer, Ladevorgänge, Verbrauchsdaten und den technischen Zustand ihrer Ladeinfrastruktur.

Eine Platform - alle Ebenen der Ladeinfrastruktur

Für Immobilienverwaltungen kann das den administrativen Aufwand deutlich reduzieren: Statt zwischen unterschiedlichen Systemen zu wechseln, steht eine zentrale Plattform für die Verwaltung der Ladeinfrastruktur zur Verfügung.

Besonders relevant bei der Übernahme bestehender Liegenschaften

Herstellerunabhängigkeit wird auch dann interessant, wenn Immobilienverwaltungen neue Liegenschaften in ihr Portfolio aufnehmen.

Ist dort bereits eine Ladeinfrastruktur vorhanden, stellt sich schnell die Frage: Muss die bestehende Hardware ersetzt werden oder kann sie in die vorhandene Verwaltungs- und Abrechnungslösung integriert werden?

Unterstützen die bestehenden Ladestationen einen kompatiblen offenen Standard und erfüllen sie die technischen Voraussetzungen des gewünschten Backends, kann eine Integration ohne Austausch der gesamten Ladehardware möglich sein.

Das ermöglicht Immobilienverwaltungen, bestehende Investitionen weiter zu nutzen und gleichzeitig unterschiedliche Standorte schrittweise auf einer zentralen Plattform zusammenzuführen.

Mehr Freiheit beim Anbieterwechsel durch offene Standards

Wenn Ladestation und Backend eng aneinander gebunden sind, kann ein späterer Anbieterwechsel technisch aufwendig oder mit zusätzlichen Kosten verbunden sein. Im ungünstigsten Fall entsteht ein sogenannter Vendor Lock-in: Der Betreiber ist langfristig an das System eines bestimmten Herstellers gebunden.

Offene Standards wie OCPP können diese Abhängigkeit reduzieren, da Hardware und Backend grundsätzlich getrennt voneinander betrachtet werden können.

Für Immobilienverwaltungen schafft das langfristig mehr Flexibilität bei der:

  • Wahl der Ladestationen
  • Erweiterung bestehender Ladeinfrastruktur
  • Integration neu übernommener Liegenschaften
  • Wahl des Backend- und Abrechnungsanbieters
  • Skalierung auf weitere Standorte

Eine zukunftssichere Ladeinfrastruktur sollte deshalb nicht nur den aktuellen Bedarf erfüllen, sondern auch zukünftige Veränderungen ermöglichen.

Herstellerunabhängige Verwaltung mit Sintio

Sintio verfolgt einen herstellerunabhängigen Ansatz. Kompatible Ladestationen verschiedener Hersteller können über eine zentrale Plattform verwaltet, überwacht und abgerechnet werden.

Die Kommunikation zwischen Ladestation und Sintio erfolgt bei kompatiblen Modellen über OCPP 1.6J. Dadurch müssen Immobilienverwaltungen ihre gesamte Ladeinfrastruktur nicht auf einen einzigen Hardwarehersteller standardisieren.

Über das Sintio-Portal können unter anderem folgende Prozesse zentral zusammengeführt werden:

  • Verwaltung mehrerer Standorte und Liegenschaften
  • Verwaltung kompatibler Ladestationen verschiedener Hersteller
  • technisches Monitoring
  • Nutzerverwaltung
  • Erfassung von Ladevorgängen und Verbrauchsdaten
  • Abrechnung der Ladeenergie
  • skalierbare Erweiterung der Ladeinfrastruktur

Damit entsteht eine zentrale Schnittstelle zwischen Immobilienverwaltung, Nutzern und Ladeinfrastruktur.

Welche Ladestationen sind mit Sintio kompatibel?

Sintio unterstützt Ladestationen verschiedener Hersteller, die über die erforderlichen Schnittstellen verfügen und für die Nutzung mit der Plattform geprüft wurden.

Dabei ist wichtig: OCPP-Unterstützung allein bedeutet nicht automatisch, dass jede Ladestation mit jedem Backend vollständig kompatibel ist. Je nach Hersteller, Modell, Firmware und OCPP-Implementierung können sich die unterstützten Funktionen unterscheiden.

Sintio prüft deshalb die Kompatibilität verschiedener Ladestationen und erweitert das Portfolio laufend um weitere geeignete Modelle und Hersteller.

abb-terra-dc-wallbox-24kW
ABB Schweiz AG
zaptec-zapcharger-pro
Zaptec
mennekes-amtron-professional
Mennekes
enelion-lumina
Enelion sp. z o.o.
mennekes-amtron-4you
Mennekes
evbee-dc80
EVbee Co., Ltd
hager-witty-plus
Hager
alfen-eve-double-pro-line
Alfen ICU B.V.
hager-witty-share-te
Hager
enua-charge
Enua
nexblue-edge
NexBlue
dazebox-share-c
Daze
bender-controller
Bender GmbH & Co. KG
nexblue-delta-max
NexBlue
easee-charge
Easee
dazebox-home-s
Daze
alfen-eve-single-pro-line
Alfen ICU B.V.
alpitronic-hyc-50
Alpitronic
vool-charger
MultiCharge OÜ
synleap-one
Shenzhen Synleap Digital Energy Co., Ltd.
nexblue-edge-max
NexBlue
webasto-live
Webasto Thermo & Comfort SE
elecq-biz
Shenzhen Elecq Digital Energy Co., Ltd
mennekes-amedio-professional
Mennekes
zaptec-pro
Zaptec
greenmotion-omnibox
Eaton Manufacturing LP
elecq-home-cable
Shenzhen Elecq Digital Energy Co., Ltd
nexblue-delta
NexBlue
easee-charge-max
Easee
garo-entity
GARO
flexicharge-charging-pole-double
Flexicharge BV
zaptec-go
Zaptec
dazebox-share-s
Daze
abb-terra-ac-wallbox
ABB Schweiz AG
zaptec-home
Zaptec
hager-witty-park-2
Hager
schneider-electric-pro-ac
Schneider Electric SE
keba-kc-p30-es2400c2-e0r
Keba
evtec-cappucchino&charge
EVTEC AG
synleap-twin
Shenzhen Synleap Digital Energy Co., Ltd.
etrel-inch-pro-cable
Etrel d.o.o
smart-me-pico
smart-me AG
ecotap-wallcharger-duo
Ecotap B.V.
zaptec-go2
Zaptec
elecq-home-socket
Shenzhen Elecq Digital Energy Co., Ltd
evtec-espresso&charge
EVTEC AG
gewiss-i-con-evo-cable
Gewiss Swiss SA
gewiss-i-con-evo-socket
Gewiss Swiss SA
alpitronic-hyc-400
Alpitronic
dazebox-c
Daze
abb-terra-dc-wallbox
ABB Schweiz AG
weidmueller-ac-smart-advanced
Weidmüller
abb-terra-dc-wallbox-24kW
ABB Schweiz AG
zaptec-zapcharger-pro
Zaptec
mennekes-amtron-professional
Mennekes
enelion-lumina
Enelion sp. z o.o.
mennekes-amtron-4you
Mennekes
evbee-dc80
EVbee Co., Ltd
hager-witty-plus
Hager
alfen-eve-double-pro-line
Alfen ICU B.V.
hager-witty-share-te
Hager
enua-charge
Enua
nexblue-edge
NexBlue
dazebox-share-c
Daze
bender-controller
Bender GmbH & Co. KG
nexblue-delta-max
NexBlue
easee-charge
Easee
dazebox-home-s
Daze
alfen-eve-single-pro-line
Alfen ICU B.V.
alpitronic-hyc-50
Alpitronic
vool-charger
MultiCharge OÜ
synleap-one
Shenzhen Synleap Digital Energy Co., Ltd.
nexblue-edge-max
NexBlue
webasto-live
Webasto Thermo & Comfort SE
elecq-biz
Shenzhen Elecq Digital Energy Co., Ltd
mennekes-amedio-professional
Mennekes
zaptec-pro
Zaptec
greenmotion-omnibox
Eaton Manufacturing LP
elecq-home-cable
Shenzhen Elecq Digital Energy Co., Ltd
nexblue-delta
NexBlue
easee-charge-max
Easee
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GARO
flexicharge-charging-pole-double
Flexicharge BV
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Zaptec
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ABB Schweiz AG
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evtec-cappucchino&charge
EVTEC AG
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Shenzhen Synleap Digital Energy Co., Ltd.
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Ecotap B.V.
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elecq-home-socket
Shenzhen Elecq Digital Energy Co., Ltd
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EVTEC AG
gewiss-i-con-evo-cable
Gewiss Swiss SA
gewiss-i-con-evo-socket
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Alpitronic
dazebox-c
Daze
abb-terra-dc-wallbox
ABB Schweiz AG
weidmueller-ac-smart-advanced
Weidmüller

Für Immobilienverwaltungen bedeutet das: Bei bestehenden Ladeinfrastrukturen kann zunächst geprüft werden, ob die vorhandenen Ladestationen mit Sintio kompatibel sind, bevor ein Austausch der Hardware überhaupt in Betracht gezogen wird.

Checkliste: Darauf sollten Sie bei neuen Ladestationen achten

Wer heute neue Ladestationen für ein Mehrfamilienhaus, eine Wohnüberbauung oder eine gewerbliche Immobilie beschafft, sollte nicht nur Ladeleistung und Anschaffungskosten vergleichen. Auch die langfristige Offenheit des Systems ist entscheidend.

Vor der Wahl einer Ladestation sollten deshalb folgende Fragen geklärt werden:

  • Unterstützt die Ladestation OCPP?
  • Welche OCPP-Version wird unterstützt?
  • Kann das Backend frei gewählt werden?
  • Ist ein späterer Backend-Wechsel möglich?
  • Welche Funktionen werden über OCPP unterstützt?
  • Ist die Ladestation mit dem gewünschten Backend geprüft?
  • Wie funktionieren Nutzerverwaltung und Abrechnung?
  • Kann die Ladeinfrastruktur später um weitere Hersteller oder Modelle erweitert werden?

Gerade bei Ladeinfrastruktur in Mehrfamilienhäusern lohnt es sich, diese Fragen frühzeitig zu klären. Denn eine Anlage, die heute mit wenigen Ladepunkten startet, kann in Zukunft deutlich wachsen.

Bestehende Hardware weiterverwenden statt vorschnell ersetzen

Eine bestehende Ladeinfrastruktur muss bei einem Wechsel der Verwaltungs- oder Abrechnungslösung nicht automatisch ersetzt werden.

Sind die vorhandenen Ladestationen OCPP-fähig und mit Sintio kompatibel, kann eine Anbindung an das Sintio-Backend möglich sein. Die bestehenden Ladepunkte können dadurch weiterhin genutzt und gemeinsam mit anderen kompatiblen Ladestationen zentral verwaltet werden.

Das ist insbesondere für Immobilienverwaltungen interessant, die mehrere Liegenschaften mit unterschiedlichen Ladestationsherstellern betreuen. Statt für jeden Hersteller separate Systeme zu verwalten, können Standorte, Nutzer, Ladevorgänge und Abrechnungen auf einer zentralen Plattform zusammengeführt werden.

Fazit: Herstellerunabhängigkeit schafft langfristige Flexibilität

Eine wachsende Ladeinfrastruktur muss nicht automatisch zu mehr Verwaltungsaufwand führen. Offene Standards wie OCPP schaffen die technische Grundlage dafür, kompatible Ladestationen verschiedener Hersteller mit einem zentralen Backend zu verbinden.

Für Immobilienverwaltungen bedeutet das mehr Freiheit bei der Hardwarewahl, eine einfachere Integration bestehender Liegenschaften und weniger Abhängigkeit von einzelnen Herstellern.

Mit Sintio können kompatible Ladestationen unterschiedlicher Hersteller zentral verwaltet, überwacht und abgerechnet werden. So entsteht eine skalierbare und herstellerunabhängige Ladeinfrastruktur, die mit dem Immobilienportfolio und den Anforderungen der Elektromobilität mitwachsen kann.

Sie betreiben bereits Ladestationen verschiedener Hersteller? Sintio prüft, welche Ihrer bestehenden Ladestationen sich in die zentrale Plattform integrieren lassen.

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